Inspiriert durch einen Forumsbeitrag von Analil:
Nur mal ein Beispiel für die Schwierigkeit, "Bilder" zu beurteilen. Bildkritik zu üben.
Diese Eisenmann-Interpretation war im Rahmen einer Kunstausstellung, bei der ich mit ein paar S/W-Arbeiten mitwirken durfte, eines, das am meisten Interesse auslöste(von meinen Exponaten). Zu der ich die meisten Fragen hatte. Vor allem die "Kollegen" befanden dies Bild als mein "Bestes".
Tja, in Internetforen kann ich hier mit nicht punkten, im Rahmen meiner Familie nur bei den mir besonders Gewogenen.-Und ich kann das gut verstehen!
Bildkritik unterscheidet sich nochmals von Kunstkritik..die Übergänge sind fließend..es gibt objektivierbare Kriterien für Kunst..(sonst könnte man sich hinter diesem Wörtchen allzu leicht verstecken)..aber sie bleibt IMMER subjektiv..
Ein Foto einer Blüte läßt sich einfacher analysieren, objektivieren..wird die Blüte verfremdet..geht die Schwierigkeit schon los. Viel hängt auch vom kulturellen Hintergrund und Wissen des kritikers ab...neben dem Geschmack usw. usf.
Deshalb ist läppische Kritik, wie z.B. "sagt mir jetzt nichts"..."kann ich nichts mit anfangen"..eher nicht so prickelnd (in unserem Rahmen..privat, wenn man sich kennt..durchaus!). Der solcherart Kritisierte sagt sich zu Recht: "Tut mir leid für dich.." Wenn wir etwas nicht verstehen, sollte wir versuchen, das Unverstandendene dem anderen mitzuteilen, ansonsten ist es eine (hohle) Phrase für den Kritisierten. "Gefällt mir nicht" ist da genauer und ehrlicher, finde ich.
So..das reicht erstmal...
Eisenmann, Hoffnung, Tod, Zerstörung, Alptraum, Hoffnungslosigkeit, Kaustrophobie
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streulicht
25.05.2008 03:56
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